Produktdesign, Etiketten und Packaging für das Distel Bier der Distelhäuser Brauerei
Geschichte, neu etikettiert

Geschichte, neu etikettiert











































01. Kontext
„Das Helle" ist im Regal eine eigene Sprache. Flaschenform, Farben und Bildsprache sind gelernt: Wer sie ignoriert, wird übersehen, wer sie nur bedient, wird verwechselt. Zum 150 jährigen Firmenjubiläum brachte die Distelhäuser Brauerei mit dem Distel Bier Helles Lager eine neue Produktlinie an den Start, dazu eine alkoholfreie Variante. Ein bodenständiges, ehrliches Bier, das an die Nostalgie einer unkomplizierten Vergangenheit transportiert, aber sich nicht in ihr ergibt. Ein Bier, das nach Distelhäuser aussieht, statt nach bayerischer Folklore. Zwei Produkte, ein Auftritt: als Linie erkennbar, im Regal trotzdem auseinanderzuhalten. Die Frage war, woher ein eigenständiges Etikett seine Sprache nimmt. Aus dem Klischee oder aus der eigenen Historie.
02. Methode
Die stärksten Ideen lagen im eigenen Archiv. „Distel Bier" ist kein erfundener Name: Er taucht von den 1950ern bis in die 1980er immer wieder in der Geschichte der Brauerei auf. Und der Seppel, die Brauerfigur, stand schon in den 1950ern auf Etiketten und in Kampagnen. Beides haben wir ausgegraben statt neu erfunden. Schriftzug und Illustration holen die Marke aus ihrer eigenen Vergangenheit ins Heute, die Euroflasche und die vertraute Etikettenform erkennen die Marktgewohnheit an, und das Beige aus dem Markenrefresh schlägt die Brücke zur Dachmarke. Auch der Text auf dem Rückenetikett folgt dieser Logik: Herkunft und Qualität belegen statt einfach behaupten. Den Weg dahin gingen wir nicht am Schreibtisch allein. Vier bis fünf Etikettenentwürfe entstanden parallel und wurden von einer Peer-Group aus Bestandskund:innen und Angestellten der Brauerei bewertet. Aus diesen Runden schälte sich das finale Etikett heraus.
03. Ergebnis
Seit April 2026 steht das Distel Bier im Regal, das Helle wie die alkoholfreie Variante. Im Design trennt die beiden nur eine Akzentfarbe: gemeinsames Markendach, gemeinsame Primärfarbe, ein blauer Ton kennzeichnet das Alkoholfreie. Von uns kamen Front-, Rücken- und Halsetikett samt Druckdaten, das Sechser-Gebinde, der Jubiläums-Bierkasten, angepasste Kronkorken und die Renderings für die Vermarktung. Dazu alles, was den Launch begleitet hat: Social Media, Plakate, Tischaufsteller, Kühlwagen. Verpackungsdesign, das nicht bei der Flasche endet, sondern die ganze Linie trägt. Für das neue Corporate Design ist das Distel Bier zugleich der erste vollständige Anwendungsfall: Was im Markenrefresh als System entstand, steht hier zum ersten Mal im Regal.
Kund:in
Distelhäuser
Branche
Release
– heute
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01. Kontext
„Das Helle" ist im Regal eine eigene Sprache. Flaschenform, Farben und Bildsprache sind gelernt: Wer sie ignoriert, wird übersehen, wer sie nur bedient, wird verwechselt. Zum 150 jährigen Firmenjubiläum brachte die Distelhäuser Brauerei mit dem Distel Bier Helles Lager eine neue Produktlinie an den Start, dazu eine alkoholfreie Variante. Ein bodenständiges, ehrliches Bier, das an die Nostalgie einer unkomplizierten Vergangenheit transportiert, aber sich nicht in ihr ergibt. Ein Bier, das nach Distelhäuser aussieht, statt nach bayerischer Folklore. Zwei Produkte, ein Auftritt: als Linie erkennbar, im Regal trotzdem auseinanderzuhalten. Die Frage war, woher ein eigenständiges Etikett seine Sprache nimmt. Aus dem Klischee oder aus der eigenen Historie.
02. Methode
Die stärksten Ideen lagen im eigenen Archiv. „Distel Bier" ist kein erfundener Name: Er taucht von den 1950ern bis in die 1980er immer wieder in der Geschichte der Brauerei auf. Und der Seppel, die Brauerfigur, stand schon in den 1950ern auf Etiketten und in Kampagnen. Beides haben wir ausgegraben statt neu erfunden. Schriftzug und Illustration holen die Marke aus ihrer eigenen Vergangenheit ins Heute, die Euroflasche und die vertraute Etikettenform erkennen die Marktgewohnheit an, und das Beige aus dem Markenrefresh schlägt die Brücke zur Dachmarke. Auch der Text auf dem Rückenetikett folgt dieser Logik: Herkunft und Qualität belegen statt einfach behaupten. Den Weg dahin gingen wir nicht am Schreibtisch allein. Vier bis fünf Etikettenentwürfe entstanden parallel und wurden von einer Peer-Group aus Bestandskund:innen und Angestellten der Brauerei bewertet. Aus diesen Runden schälte sich das finale Etikett heraus.
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Seit April 2026 steht das Distel Bier im Regal, das Helle wie die alkoholfreie Variante. Im Design trennt die beiden nur eine Akzentfarbe: gemeinsames Markendach, gemeinsame Primärfarbe, ein blauer Ton kennzeichnet das Alkoholfreie. Von uns kamen Front-, Rücken- und Halsetikett samt Druckdaten, das Sechser-Gebinde, der Jubiläums-Bierkasten, angepasste Kronkorken und die Renderings für die Vermarktung. Dazu alles, was den Launch begleitet hat: Social Media, Plakate, Tischaufsteller, Kühlwagen. Verpackungsdesign, das nicht bei der Flasche endet, sondern die ganze Linie trägt. Für das neue Corporate Design ist das Distel Bier zugleich der erste vollständige Anwendungsfall: Was im Markenrefresh als System entstand, steht hier zum ersten Mal im Regal.
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