Interaktive Web-App, UX/UI und Visual Identity für die KZ-Gedenkstätten Buchenwald und Sachsenhausen

Dingen auf der Spur

Smartphone-Mockup auf Stein mit Intro-Screen „Dingen auf der Spur – Geschichte erfahren“ und Text zu Zeitzeugen und Gegenständen der NS-Zeit.
Interaktive Web-App, UX/UI und Visual Identity für die KZ-Gedenkstätten Buchenwald und Sachsenhausen

Dingen auf der Spur

Smartphone-Mockup auf Stein mit Intro-Screen „Dingen auf der Spur – Geschichte erfahren“ und Text zu Zeitzeugen und Gegenständen der NS-Zeit.
Lädt…
Design-Erklärung zu Kopf-Symbol und geometrischen Formen aus den Grundrissen der Lager Buchenwald und Sachsenhausen.
Zwei App-Screens: Themenübersicht mit Kategorien Arbeit, Leben, Gewalt und Detailseite „Eine Essschüssel für alles“ aus KZ Buchenwald.
Lädt…
Kreis, Quadrat und Dreieck über Text, der die Formen den Lagergrundrissen von Buchenwald und Sachsenhausen zuordnet.
iPhone-Homescreen im Dark Mode mit deutschen App-Namen und einem individuellen App-Icon aus geometrischen Formen.
Lädt…
Wireframe-Seite „KZ Buchenwald“ mit historischem Text über das Konzentrationslager und etwa 266.000 Inhaftierten.
Typografie-Übersicht mit Stufen Display 1–3 und Headline 1–5 in unterschiedlichen Schriftgrößen.
App-Mockup „Heuristiken bekannter Apps“ mit Objektliste und Fortschritt „15 von 38 Gegenständen erkundet“ für Zielgruppe 16–18 Jahre.
Folie „Swipe like“ mit Tinder-Logo und Text zum Links- und Rechts-Swipen.
App-Fragebogen „Erschaffst du gerne Dinge?“ mit Säge-Illustration und Buttons „Nein“ / „Ja“ zum Swipen.
App-Screen Objektübersicht mit Essschüssel, Schachfigur und Schiff aus KZ Buchenwald und KZ Sachsenhausen.
Folie „Navigate like“ mit Instagram-Logo und Text zur vertrauten Scroll- und Swipe-Bedienung der Zielgruppe.
Folie „Share like“ mit Spotify-Logo und Text zu jährlichen Spotify-Rückblicken als Shareables.
Lädt…
Low-Fidelity-Wireframes für Onboarding mit „Willkommen“, „Personalisiere deine Erfahrung“ und Interessen-Auswahl.
Zwei Wireframes: Themen bestätigen (Gesundheit, Musik, Gewalt u. a.) und Themenübersicht mit Objekten 1–6.
Folie „Introscreen“ mit Duolingo-ähnlichem „hi“-Sprechblasen-Icon und Text zu Vorbereitungs- und Lehranwendung.
Lädt…
Thematische Übersicht mit Drag-and-drop-Sortierung der Themen Arbeit, Leben, Gewalt, Kultur und Erinnerung.
Quiz-Screen „Legst du Wert auf deine Hygiene?“ mit Toilettenpapier-Illustration und Swipe-Buttons Nein/Ja.
Folie „Gamification“ mit Play-Icon und Text zu Quiz, Hinweisen und Fortschrittsbalken.
Drei App-Screens zur Objekt Journey der Essschüssel mit Fundort KZ Buchenwald, Audio und Quiz zu Einritzungen.
Lädt…
Screen „Gesammelte Hinweise“ mit Buttons Häftlingsgruppen, Herkunft und DIY für weiterführende Objektgeschichten.
App-Screen „Meine Gedanken“ mit erkundeten Objekten aus KZ Buchenwald und KZ Sachsenhausen und Button „Token kopieren“.
Folie „Notizenfunktion“ mit Kopf-Icon und Text zur Auseinandersetzung mit dem Projektkontext als Vorbereitung.
Lädt…

Kontext

Zwei der wichtigsten Gedenkstätten Deutschlands stehen vor einer Frage, die mit jedem Jahr drängender wird: Was bleibt, wenn die Zeitzeug:innen verstummen? Gegenstände können zwar nicht sprechen, doch tragen auch sie die unzähligen Geschichten aus dieser Zeit weiter. Genau hier setzen die KZ-Gedenkstätten Buchenwald und Sachsenhausen an. Sie wollten ihre Geschichte für eine junge Zielgruppe öffnen: Schüler:innen zwischen 16 und 18, mit klassischen Vermittlungsformaten kaum noch zu erreichen. In Zeiten schwindender Erinnerung und wachsendem Antisemitismus brauchte es einen Zugang, der sensibilisiert, ohne zu überfordern. Es gab kein Corporate Design zum Andocken, keine bestehende Plattform, kein Vorbild. Gefragt war eine eigenständige visuelle Sprache, die beide Orte gleichwertig trägt, das Thema ernst nimmt und junge Menschen nicht ausschließt.

Methode

Wir haben die Identität dort gesucht, wo sie hingehört: am Ort selbst. Viereck, Dreieck und Kreis zeichnen sich in den Grundrissen der ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald und Sachsenhausen ab. Diese drei Formen wurden zur gestalterischen DNA des gesamten Projekts. Logo, zehn Themen-Icons, Layout und Bildsprache leiten sich aus ihnen ab. Farbsystem und Typografie folgten demselben Prinzip: Zurückhaltung, wo das Thema Raum braucht, Akzente, wo Orientierung Pflicht ist. Die zweite Säule war die Zielgruppe selbst. Gemeinsam mit unserem Entwicklungspartner Zum Kuckuck bauten wir UX und UI auf Heuristiken, die Schüler:innen aus Instagram, Spotify und Tinder kennen: Swipe, Navigation, Sharing. Gamification wie versteckte Hinweise und Scrollytelling mit 3D-Objektansicht erhöhen die Motivation, ohne das Thema zu verharmlosen.

Ergebnis

„Dingen auf der Spur" hat eine Bildsprache, die nicht ausgeliehen ist. Jedes Icon, jede Form, jede Farbe lässt sich zurückführen: auf den Grundriss, auf das Thema, auf die Zielgruppe. Aus unserer Arbeit an Visual Identity, Designsystem und UX/UI ist ein digitales Erlebnis entstanden, das über alle Screens trägt, vom Introscreen bis zur Objekt-Journey. Die App ist live unter dingenaufderspur.de und wird aktiv in Bildungsformaten eingesetzt. Und sie ist so angelegt, dass neue Objekte, Themen und Erweiterungen im bestehenden System wachsen, ohne neu gedacht werden zu müssen.

Kund:in

Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora

Release

Team

Kostenloses Erstgespräch vereinbaren

Kontext

Zwei der wichtigsten Gedenkstätten Deutschlands stehen vor einer Frage, die mit jedem Jahr drängender wird: Was bleibt, wenn die Zeitzeug:innen verstummen? Gegenstände können zwar nicht sprechen, doch tragen auch sie die unzähligen Geschichten aus dieser Zeit weiter. Genau hier setzen die KZ-Gedenkstätten Buchenwald und Sachsenhausen an. Sie wollten ihre Geschichte für eine junge Zielgruppe öffnen: Schüler:innen zwischen 16 und 18, mit klassischen Vermittlungsformaten kaum noch zu erreichen. In Zeiten schwindender Erinnerung und wachsendem Antisemitismus brauchte es einen Zugang, der sensibilisiert, ohne zu überfordern. Es gab kein Corporate Design zum Andocken, keine bestehende Plattform, kein Vorbild. Gefragt war eine eigenständige visuelle Sprache, die beide Orte gleichwertig trägt, das Thema ernst nimmt und junge Menschen nicht ausschließt.

Methode

Wir haben die Identität dort gesucht, wo sie hingehört: am Ort selbst. Viereck, Dreieck und Kreis zeichnen sich in den Grundrissen der ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald und Sachsenhausen ab. Diese drei Formen wurden zur gestalterischen DNA des gesamten Projekts. Logo, zehn Themen-Icons, Layout und Bildsprache leiten sich aus ihnen ab. Farbsystem und Typografie folgten demselben Prinzip: Zurückhaltung, wo das Thema Raum braucht, Akzente, wo Orientierung Pflicht ist. Die zweite Säule war die Zielgruppe selbst. Gemeinsam mit unserem Entwicklungspartner Zum Kuckuck bauten wir UX und UI auf Heuristiken, die Schüler:innen aus Instagram, Spotify und Tinder kennen: Swipe, Navigation, Sharing. Gamification wie versteckte Hinweise und Scrollytelling mit 3D-Objektansicht erhöhen die Motivation, ohne das Thema zu verharmlosen.

Ergebnis

„Dingen auf der Spur" hat eine Bildsprache, die nicht ausgeliehen ist. Jedes Icon, jede Form, jede Farbe lässt sich zurückführen: auf den Grundriss, auf das Thema, auf die Zielgruppe. Aus unserer Arbeit an Visual Identity, Designsystem und UX/UI ist ein digitales Erlebnis entstanden, das über alle Screens trägt, vom Introscreen bis zur Objekt-Journey. Die App ist live unter dingenaufderspur.de und wird aktiv in Bildungsformaten eingesetzt. Und sie ist so angelegt, dass neue Objekte, Themen und Erweiterungen im bestehenden System wachsen, ohne neu gedacht werden zu müssen.

Kund:in

Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora

Release

Team

Kostenloses Erstgespräch vereinbaren

Befrage deine KI nach uns

Kostenloses Erstgespräch

Lass uns unverbindlich auf ein Erstgespräch treffen, uns näher kennen lernen und feststellen, ob wir für dein Projekt die richtigen Partner sind. So können wir dir die Lösung bieten, die zu deinen Anforderungen passt.

Freitag, 12. Juni 2026

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

27

28

29

30

31

10:30

11:30

14:30

15:30

16:30

17:30

Kostenloses Erstgespräch

Lass uns unverbindlich auf ein Erstgespräch treffen, uns näher kennen lernen und feststellen, ob wir für dein Projekt die richtigen Partner sind. So können wir dir die Lösung bieten, die zu deinen Anforderungen passt.

Freitag, 12. Juni 2026

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

27

28

29

30

31

10:30

11:30

14:30

15:30

16:30

17:30